Stellungnahme zur Einheitskasse der Maklerzentrum Schweiz AG (Basel)

Immer wieder wird versucht, durch Verstaatlichung der Krankenkasse die Kosten in den Griff zu bekommen. Und weil das Gedächtnis der meisten Schweizer nicht über mehrere Jahre hinweg reicht, wird nun innerhalb weniger Jahre zum zweiten Mal über eine „Einheitskrankenkasse“ abgestimmt. Die vorherige Abstimmung ist noch gar nicht so lange her. Am 11. März 2007 wurde die Volksinitiative «für eine soziale Einheitskrankenkasse» mit 71,2% der Stimmen deutlich verworfen.

Waage-Vergleich-Einheitskasse-300x198 in Stellungnahme zur Einheitskasse der Maklerzentrum Schweiz AG (Basel)Im September wird erneut über die Einheitskrankenkasse abgestimmt. Doch die Fakten haben sich nicht verändert. Eine Einheitskasse ist nicht nur schwerfälliger, weil der gesunde Konkurrenzkampf fehlt, sie kann auch gesundheitsschädlich sein, wie z.B. in England. Dort wurde die erste kostenlose Gesundheitsversorgung eines Landes etabliert. Doch heutzutage zeigt es sich, dass gerade diese Einrichtung zwangsläufig zu einem Zweiklassensystem führt. Denn weil der National Health Service strukturelle Probleme hat, sind lange Wartezeiten für medizinische Behandlungen, inkl. der Notoperationen, an der Tagesordnung. Die Gesundheitsversorgung zerfällt. Wer kann, versichert sich zusätzlich privat.

Mit dem heutigen Schweizer Grundversicherungsmodell ist für alle Eventualitäten gesorgt. Wer sich darüber hinaus mehr leisten will, wie z.B. Halbprivat- oder Erstklassabteilung im Spital, noch mehr freie Arztwahl über die, die Grundversicherung anbietet, kann dies auf eigene Kosten tun. Er muss es aber nicht aus überlebenswichtiger Notwendigkeit tun. Dass dieses System der Grundversicherung gut funktioniert, haben wir nicht zuletzt auch den konkurrierenden Versicherungsanbietern zu verdanken. Die Maklerzentrum Schweiz AG meinen, dass gerade dieser Mix von genau definierten Dienstleistungen in der Grundversicherung mit den frei wählbaren Zusätzen in der Zusatzversicherung, das Gesundheitswesen in der Schweiz so einmalig und auch sicher machen. Wenn die Kosten der Grundversicherung von Jahr zu Jahr steigen, ist das nicht den Krankenversicherungen anzulasten (und auch nicht durch eine Einheitskasse beizukommen) sondern dem Gesundheitswesen, das am Erkranken ist. Die Behandlungsmethoden sind aufwendiger. Die entsprechenden Instrumente und Apparaturen werden teurer und müssen dementsprechend öfter eingesetzt werden, damit sie sich amortisieren, die Ärzte erbringen ihre Leistungen gerne nach dem altbekannten Spruch „dörfs e bitzeli meh sy?“ – Leistungen, die vielleicht nicht unbedingt notwendig sind.

Nicht nur das britische Gesundheitswesen beweist es, auch andere Versuche mit der Verstaatlichung von Versicherungen und weiteren Leistungen zeigen, dass eine Verstaatlichung eher früher als später zu einer erhöhten Prämie führt, dass der Datenschutz verwässert wird und sich der Bürger einer staatlichen Willkür ausgesetzt sieht, der er nicht mehr durch Ausweichen auf andere Modelle ausweichen kann.

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